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© Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

bereits eingebuchte, noch abrufbare Ökokonten

Landkreis Alzey/Worms: Arenberg-Dreigemeindewald

Die innerhalb des  Naturschutzgebietes "Arenberg-Dreigemeindewald" gelegene Waldfläche hat einen Umfang von 13,178 Hektar. Die ökologische Aufwertung der Waldfläche erfolgt durch Stilllegung (Prozeßschutz) und Wegerückbau.

Stadt Zweibrücken: Bickenalbaue

Die Fläche der Ökokontomaßnahme liegt südlich von Zweibrücken in der Aue der Bickenalb. Ihre Gesamtfläche beträgt 46.811 m².

Die Flächen sind Teil der Gebietskulisse des NATURA 2000 Schutzgebietes VSG-6710-401, Gebietsname: Hornbach und Seitentäler. Die Maßnahmen des Ökokontos sollen die Erhaltungsziele dieses NATURA 2000 Gebietes unterstützen.

Zu Beginn der Maßnahme wurden zunächst die vorhandenen Ackerflächen zu Grünland umgewandelt. Seitdem wird das Grünland als Weide, Wiese oder Mähweide extensiv genutzt. Zur Gewährleistung der Extensität der Nutzung sind z.B. Zeitpunkte und Viehbesatz vorgegeben, aber auch Düngung und Pflanzenschutzmittel nicht erlaubt (Ausnahmen nur in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde). Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch die Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz regelmäßig kontrolliert und dokumentiert.

Die Maßnahmen auf der Fläche wurden von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Zweibrücken als Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen für zukünftige Eingriffe zugelassene Aufwertungsmaßnahme anerkannt.

Das Ökokonto steht noch vollumfänglich zur Kompensation von Eingriffen zur Verfügung. 

Landkreis Kaiserslautern: Am Eggersberg / Gemarkung Neukirchen

Die südlich der Gemeinde Mehlingen gelegene Maßnahmenfläche hat einen Umfang von 12.235 m².

Der vorhandene Grünlandstandort wird mit hochstämmigen Obstbäumen standortgerechter und regionaltypischer Obstbäume bepflanzt.

Die Umsetzung der geplanten 42 Obstbaumpflanzungen erfolgt zeitlich gestaffelt. Die Pflanzungen werden in Kooperation mit der Grundschule Mehlingen durchgeführt. Geplant ist, dass jede neue Schulklasse die Patenschaft für einen Baum übernimmt. Darüber hinaus ist jede Klasse bei der Pflanzung und Pflege "ihres" Baumes eingebunden. Pflanzung, Bäume und Wiese dienen gleichzeitig als pädagogisches Lern- und Erfahrungsfeld, in dem hauptsächlich ökologische Inhalte vermittelt werden.

Bis 2015 wurden entsprechend der Anzahl der vorhandenen Klassen insgesamt 12 Bäume angepflanzt.

Künftig werden jedes Jahr je nach Schülerzahl 2-4 neue Klassen gebildet werden, so dass zumindest in diesem Umfang die Baumpflanzungen in den kommenden Jahren ergänzt werden. Es bleibt aber auch offen, die restlichen Bäume in größerer Anzahl jährlich zu ergänzen bzw. auch auf einmal zu vervollständigen.

Alle Anpflanzungen werden unter fachlich fundierter Leitung durchgeführt. Sie werden fachgerecht geschützt, gepflegt und dauerhaft erhalten. Abgängige Bäume werden ersetzt. Die Maßnahme wird regelmäßig jährlich kontrolliert und dokumentiert.

Vorbehaltlich des räumlichen Zusammenhangs mit dem Ort eines möglichen Eingriffes ist die Fläche nach Erreichung des Entwicklungsziels zur Kompensation von Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und Beeinträchtigungen des Arten- und Biotoppotentials u.a. von Biotoptypen der Kleingehölze, des Grünlands, Kleinstrukturen der freien Landschaft oder anthropogen bedingter Biotope geeignet:

 Der Umfang der anrechenbaren Kompensationsleistung wächst mit der Anzahl der angepflanzten Bäume. Pro Baum können 100 m² Kompensationsfläche angerechnet werden.

Im Jahr 2015 wurde somit eine anrechenbare Fläche von 1200 m² erreicht, die in den kommenden Jahren rein durch die Baumpflanzungen auf 4200 m² erweiterbar ist.

Optional ist eine weitere Aufwertung der Maßnahmenfläche durch die Umsetzung einer extensiven Grünlandbewirtschaftung möglich. Die Einbuchung kann hierdurch künftig in ihrer Wertigkeit eventuell noch aufgestockt werden. Nähere Vorgaben hierfür müssen noch in Abstimmung mit der UNB festgelegt werden.

Die Maßnahmen auf der Fläche wurden von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Kaiserslautern als Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen für zukünftige Eingriffe zugelassene Aufwertungsmaßnahme anerkannt.

Das Ökokonto steht im jeweiligen Umfang vollumfänglich zur Kompensation von Eingriffen zur Verfügung.

Flächenpools

Rhein-Lahn-Kreis: Auf Bug / Niederlahnstein

Nördlich der Lahn kurz vor deren Mündung in den Rhein stehen 41.308 m² als zusammenhängende Fläche für Kompensationsmaßnahmen zur sofortigen Verfügung.

Die Fläche ist Teil der Gebietskulissen der NATURA 2000 Schutzgebiete FFH-5613-301 Gebietsname: Lahnhänge und VSG-5611-401 Gebietsname: Lahnhänge. Zudem liegt sie im Geltungsbereich der Verordnung über den "Naturpark Nassau".

Derzeit wird der überwiegende Teil der Fläche als intensives Ackerland bewirtschaftet, kleine Flächenanteile sind Grünland oder Wald.

Möglich sind grundsätzlich alle den Erhaltungszielen der NATURA 2000 Gebiete förderlichen Maßnahmen.

Stadt Koblenz: Zu Konelbruch / Güls

Die südlich des Koblenzer Stadtteils Güls gelegene, zusammenhängende Fläche mit einem Umfang von 3153 m² ist Bestandteil eines zerstreut liegenden Mosaiks alter Streuobstbestände in einer ansonsten intensiv ackerbaulich genutzter Umgebung. Diese Streuostbestände sind in der Biotopkartierung des Landes Rheinland-Pfalz unter der Nummer BK-5611-0525-200 unter dem Namen "Obstplantagen und Streuobstwiesen zwischen Napoleonskapelle am Burgberg und Metternich" erfasst. Sie sind bereits zum Großteil als Ökokontenflächen anerkannt. Die Flächen haben hohen Erhaltungswert als kulturhistorische Landnutzungsform, Vernetzungsbiotop und für bedrohte Tierarten, insbesondere für Brutvögel. Bestandserhaltende, aufwertende Maßnahmen sind in Absprache mit der UNB der Stadt Koblenz möglich.

Die zur direkten Verfügung stehende Fläche liegt weiterhin im Geltungsbereich der Rechtsverordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Heyerberg-Kimmelberg“

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