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Geschäftsstelle

Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz
Röchlingstraße 1
67663 Kaiserslautern

Mitarbeiter:

Organisation

Die Stifter:

Der Vorstand:

  • Je ein Vertreter der drei landwirtschaftlichen Stifter (Rudolf Schneichel, Eberhard Hartelt, Michael Horper)
  • Zwei Vertreter des Gemeinde- und Städtebunds (Werner Angsten, Winfried Manns)
  • Ein Vertreter für die rheinland-pfälzischen Naturschutzverbände 
    (Siegfried Schuch)

Geschäftsführung:

  • Dieter Feldner (LWK)
  • Dr. Thomas Rätz (GStB) 

Stiftungsrat:

  • Vertreter der Ministerien
  • Vertreter der Wissenschaft
  • Vertreter des LBM

Regionale Beiräte nach Bedarf

Warum wurde die Stiftung gegründet?

Viele typische durch die Landwirtschaft geprägte Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz verschwinden zusehends. Gewerbe- und Baugebiete, Verkehrswege, Leitungstrassen und Anlagen der regenerativen Energiegewinnung nehmen Kulturlandschaftsfläche in Anspruch. Nicht mehr wirtschaftliche, landwirtschaftliche Konzepte werden aufgegeben. Neue Nutzungsformen, aber auch die völlige Aufgabe landwirtschaftlicher Nutzung ändern das Landschaftsbild sowie die Tier- und Pflanzenwelt.

Das Naturschutzgesetz sieht vor, Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft (Eingriffe) soweit wie möglich zu minimieren und nicht minimierbare Eingriffe durch aufwertende Maßnahmen zu kompensieren. Werden z.B. durch ein Bauvorhaben Naturgüter wie Tier- und Pflanzenarten, der Wasserhaushalt, Böden, das Klima oder das Landschaftsbild nachteilig betroffen, so muss der Verursacher des Eingriffs entsprechende Maßnahmen vorsehen, die diese negativen Wirkungen vermeiden oder zu deren Wiederherstellung führen. Nur in den seltensten Fällen finden sich vorhandene Bauten, Straßen und Versiegelungen, die man für die Eingriffe zurückbauen könnte. So ist man auf andere Maßnahmen und Flächen angewiesen. Dies gilt auch für Maßnahmen zum Schutz für von Eingriffen betroffenen Tiere.

All diese Maßnahmen werden zu einem großen Umfang auf landwirtschaftlich genutzten Flächen umgesetzt. Nicht immer wird dabei auf die Belange der dort wirtschaftenden Betriebe eingegangen. Verluste der Betriebsfläche und einschneidende Veränderungen der Nutzbarkeit auch umgebender Flächen können die Landwirte betreffen.

Die Veränderungen in der Landwirtschaft, völlige Nutzungsaufgaben, der zunehmende Landverbrauch durch Eingriffe und der gleichgültige Zugriff auf landwirtschaftliche Flächen durch Kompensations- und Artenschutzmaßnamen waren der Anlass zur Gründung der Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz.

Unsere Stiftung will dazu beitragen, Wege aufzeigen, wie wertvolle, landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft erhalten und gefördert wird. Sie setzt sich dafür ein, die Interessen von Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang zu bringen und Ziele des Naturschutzes unter Rücksichtnahme auf die vor Ort tätigen Landwirte erfolgreich umzusetzen.

 

Stiftungsgründer:

Leitgedanken:

Wir sind überzeugt, dass finanzierbarer und nachhaltiger Naturschutz nur mit den vor Ort tätigen Flächenbewirtschaftern funktionieren kann. Daher steht der Leitgedanke Naturschutz durch Nutzung bei uns an erster Stelle.

Wir verstehen uns als Dienstleister für Landwirte, Grundeigentümer, Eingriffsverursacher und für den Naturschutz.

Nachhaltige Lösungen entstehen durch Fairness, Offenheit und Anerkennung aller Beteiligten. Lösungen und erst recht nachhaltige Lösungen können und müssen nicht immer 100 % des Anspruches jeden Beteiligten widerspiegeln.

Unsere Handlungsfelder und Angebote

Bei allen unseren Arbeiten und Angeboten sind uns neben der naturschutzfachlichen Wirksamkeit die Faktoren Praxisnähe, Praktikabilität und Nachhaltigkeit besonders wichtig. Wir legen deshalb großen Wert darauf, diese Maßnahmen eng mit allen unseren Partnern - sei es auf Seiten der Landwirte und Grundstückseigentümer, auf Seite der Naturschutzbehörden und Planer als auch auf Seite unserer Auftraggeber aus dem Bereich der Eingriffsvorhaben- abzustimmen. Wir verstehen uns dabei auch als Schnittstelle und Koordinator zwischen diesen Partnern.

eingriffsbezogene Ausgleichs-, Ersatz-, und Artenschutzmaßnahmen

Die Konzeption und Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen im Rahmen der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung und Artenschutzmaßnahmen, die im Zuge von Vorhaben erforderlich werden, sind unser zentrales Handlungsfeld.

Unsere Leistungen umfassen dabei u.a.:

  • fachlich fundierte Maßnahmen- und Flächenauswahl
  • Vermittlung und Bereitstellung der erforderlichen Flächen
  • Planung und Umsetzung von Erstpflege- und Pflanzmaßnahmen
  • Vermittlung und Bereitstellung der Bewirtschafter
  • Gewährleistung der Maßnahmen auch über lange Zeiträume
  • ein weites Feld von Maßnahmentypen zur Kompensation aller von einem Vorhaben betroffenen Naturgüter wie Landschaftsbild, Wasserhaushalt, Klima, Boden, Tiere und Pflanzen.
  • ein ebenso breites Angebot an Artenschutzmaßnahmen (z.B. für Feld- und Grünlandarten, aber auch z.B. für die Wildkatze)
  • naturschutzfachlich fundierte Erfassung, Bewertung und Dokumentation aller laufenden Maßnahmen
  • GIS-gestütztes Flächenmanagement
Partner

Datenbogen für unverbindliche Flächenangebote

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