Ökokonto
Kühe auf einer Wiese

© Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Stadt Zweibrücken: Bickenalbaue

Die Fläche der Ökokontomaßnahme liegt südlich von Zweibrücken in der Aue der Bickenalb. Ihre Gesamtfläche beträgt 46.811 m².

Die Flächen sind Teil der Gebietskulisse des NATURA 2000 Schutzgebietes VSG-6710-401, Gebietsname: Hornbach und Seitentäler. Die Maßnahmen des Ökokontos sollen die Erhaltungsziele dieses NATURA 2000 Gebietes unterstützen.

Zu Beginn der Maßnahme wurden zunächst die vorhandenen Ackerflächen zu Grünland umgewandelt. Seitdem wird das Grünland als Weide, Wiese oder Mähweide extensiv genutzt. Zur Gewährleistung der Extensivität der Nutzung sind z.B. Zeitpunkte und Viehbesatz vorgegeben. Düngung und Pflanzenschutz sind nicht erlaubt (Ausnahmen nur in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde). Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch die Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz regelmäßig kontrolliert und dokumentiert.

Die Maßnahmen auf der Fläche wurden von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Zweibrücken als Ökokonto für zukünftige Eingriffe zugelassen.

Das Ökokonto steht noch vollumfänglich zur Kompensation von Eingriffen zur Verfügung.

Ökokonto
Neue Obstbäume auf einer Wiese

© Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz

Landkreis Kaiserslautern: Am Eggersberg / Gemarkung Neukirchen

Die südlich der Gemeinde Mehlingen gelegene Maßnahmenfläche hat einen Umfang von 12.235 m².
Der vorhandene Grünlandstandort wird mit 42 hochstämmigen, standortgerechten und regionaltypischen Obstbäumen bepflanzt.
Die Pflanzungen werden in Kooperation mit der Grundschule Mehlingen durchgeführt. Geplant ist, dass jede neue Schulklasse die Patenschaft für einen Baum übernimmt. Darüber hinaus ist jede Klasse bei der Pflanzung und Pflege "ihres" Baumes eingebunden. Pflanzung, Bäume und Wiese dienen gleichzeitig als pädagogisches Lern- und Erfahrungsfeld, in dem hauptsächlich ökologische Inhalte vermittelt werden.
Die Anpflanzung, Pflege und das Ersetzen abgängiger Bäume werden unter fachlich fundierter Leitung durchgeführt.

Optional ist eine weitere Aufwertung der Maßnahmenfläche durch die Umsetzung einer extensiven Grünlandbewirtschaftung möglich. Die Einbuchung kann hierdurch künftig in ihrer Wertigkeit eventuell noch aufgestockt werden.

Die Maßnahmen auf der Fläche wurden von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Zweibrücken als Ökokonto für zukünftige Eingriffe zugelassen.

Das Ökokonto steht im jeweiligen Umfang vollumfänglich zur Kompensation von Eingriffen zur Verfügung.

Ökokonto
Blühende Kirschbäume

© Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz

Stadt Koblenz: Zu Konelbruch / Güls

Die südlich des Koblenzer Stadtteils Güls gelegene, zusammenhängende Fläche mit einem Umfang von 3153 m² ist Bestandteil eines zerstreut liegenden Mosaiks alter Streuobstbestände in einer ansonsten intensiv ackerbaulich genutzter Umgebung. Diese Streuostbestände sind in der Biotopkartierung des Landes Rheinland-Pfalz unter der Nummer BK-5611-0525-200 unter dem Namen "Obstplantagen und Streuobstwiesen zwischen Napoleonskapelle am Burgberg und Metternich" erfasst. Sie sind bereits zum Großteil als Ökokontenflächen anerkannt. Die Flächen haben einen hohen Erhaltungswert als kulturhistorische Landnutzungsform, Vernetzungsbiotop und für bedrohte Tierarten, insbesondere für Brutvögel. Bestandserhaltende, aufwertende Maßnahmen sind in Absprache mit der UNB der Stadt Koblenz möglich.

Die zur direkten Verfügung stehende Fläche liegt weiterhin im Geltungsbereich der Rechtsverordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Heyerberg-Kimmelberg“

Flächenpool
Acker

© Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz

Rhein-Lahn-Kreis: Auf Bug / Niederlahnstein

Nördlich der Lahn kurz vor deren Mündung in den Rhein stehen 41.308 m² als zusammenhängende Fläche für Kompensationsmaßnahmen zur sofortigen Verfügung.

Die Fläche ist Teil der Gebietskulissen der NATURA 2000 Schutzgebiete FFH-5613-301 Gebietsname: Lahnhänge und VSG-5611-401 Gebietsname: Lahnhänge. Zudem liegt sie im Geltungsbereich der Verordnung über den "Naturpark Nassau".

Derzeit wird der überwiegende Teil der Fläche als intensives Ackerland bewirtschaftet, kleine Flächenanteile sind Grünland oder Wald.

Möglich sind grundsätzlich alle den Erhaltungszielen der NATURA 2000 Gebiete förderlichen Maßnahmen.

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